International Institute for Subjective Experience and Research (ISER)

In Deutschland:
ISER in Kooperation mit der
MSH Medical School Hamburg
Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg
www.medicalschool-hamburg.de
www.arts-and-change.de
Tel.:     +49 (0)40 361226418
Fax:     +49 (0)40 361226430
Sparkasse Bremen
Bankleitzahl: 290 501 01
Konto-Nr: 5170019291

info@i-ser.de
www.i-ser.de

In der Schweiz:
Ergosom Zentrum Nidau
Oberer Kanalweg 8
CH-2560 Nidau
Tel. +41 61 821 88 84
info@i-ser.ch
www.i-ser.ch

Kooperationspartner

MSH Medical School Hamburg
Björn Steiger Stiftung
Deichtorhallen Hamburg
Demenz Support GmbH Stuttgart
European Graduate School (EGS) CH
Staatliche Museen zu Berlin: Gemädegalierie und Hamburger Bahnhof
Hamburger Kunsthalle
Institut für Kunsttherapie und Forschung
Kunst:Dialog
Klinikum Itzehoe
Konfetti im Kopf e.V.
Kunstmuseum Bochum
Kunsthalle Bremerhaven
LEB Niedersachsen
Lehmbruck Museum
Luthergemeinde Hamburg Bahrenfeld
Museum Schloss Moyland
Museum Villa Stuck
Sprengel-Museum
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Zentrum für Elektropathologie und Umweltmedizin (ZEPU)
Links

Projekte

Das Institut konzipiert und realisiert Forschungsprojekte, entwickelt und realisiert Curricula und Module für eine Gesundheitsförderung in Organisationen und Unternehmen und unterstützt die Entwicklung und Etablierung von Studiengängen zur Gesundheitsförderung an Hochschulen. Die Forschungspraxis des Instituts ist anwendungsbezogen und stützt sich auf ein Netzwerk von Partnern aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales und Wirtschaft.

Evaluationsprojekt "kunst und gesund" in Kooperation mit STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V.

Das landesweite Netzwerk STADTKULTUR veranstaltet im Jahr 2018 gemeinsam mit 20 Mitgliedskommunen in Bayern ein Kunstfestival zum Thema „kunst und gesund“. Es soll das Potential von künstlerischer Projekt- und Kulturarbeit für gesundheitsförderliche Lebenswelten  genutzt und erprobt werden. Da die Verbindung von Kunst und Gesundheitsförderung im Rahmen der kommunalen Kulturarbeit bisher erst wenig erforscht und etabliert ist, soll dem Kunstprojekt „kunst und gesund“ eine wissenschaftliche Studie zur Seite gestellt werden, die der Überprüfung und Weiterentwicklung von Formaten in der Kulturarbeit dienen soll, die an der Schnittstelle von Kunst und Gesundheitsförderung operieren. 

Zu diesem Zweck kooperiert STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V. mit dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit an der MSH Medical School Hamburg, das über das Know-How verfügt, ein solches Projekt wissenschaftlich zu begleiten. Das Forschungsteam bildet die erforderlichen interdisziplinären Kompetenzen in der Begleitung von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen ab, die sich an der Grenze zwischen Kunst und Gesundheitsförderung bewegen sowie an der Grenze zwischen Kunst und Systementwicklung.

Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist

  • die Identifizierung von Qualitätsmerkmalen einer Kulturarbeit an der Grenze zwischen Kunst und Gesundheitsförderung
  • die Entwicklung von Ideen und inhaltlichen Vorstellungen zur Etablierung einer solchen Kulturarbeit
  • die Nutzung vorhandener Ressourcen für ihre Realisierung
  • die Evaluierung von laufenden Projekten
  • die Entwicklung neuer Formate.

Die Experten für die Kulturarbeit sind die Vertreter aus den Kommunen. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes dient dazu, die vorhandenen Ressourcen, die sich aus dieser Expertise ergeben, zu erschließen und für das Gesamtprojekt nutzbar und explizit zu machen.


Aufbau eines offenen Ateliers in Hamburg-Altona für Menschen mit Demenz im Frühstadium

Es geht  um den Aufbau eines Netzwerkes, das die Teilhabe von Menschen mit Demenz im frühen Stadium im Stadtteil Altona fördert. Mit den Partnern des Netzwerkes sollen für diesen Personenkreis gerichtete Teilhabeangebote entwickelt und in der Umsetzung begleitet werden. Die zentrale Rolle wird hierbei  die Entwicklung eines Offenen Ateliers im Stadtteil  haben. Das Atelier soll als fester Ort im Quartier etabliert werden, in dem Menschen mit Demenz im Frühstadium künstlerisch arbeiten können. Neben der kreativen Arbeit dient das Atelier außerdem als Plattform,  Menschen mit Demenz in den künstlerischen und kulturellen Kontext des Stadtteils einzubinden.

Gefördert von

Förderung der Körperwahrnehmung bei Adipositas - Patienten

Das ISER entwickelt in Kooperation mit verschiedenen Kliniken im Rahmen von multimodalen Adipositasprogrammen ein zusätzliches Modul zur Körperwahrnehmung. Das Projekt soll dazu beitragen, das Körperbewusstsein bei adipösen Patienten zu fördern.
Adipositas ist eine chronische Krankheit, die aktuell in allen Industrienationen die Volkskrankheit Nummer eins darstellt. Nach neuesten Untersuchungen sind weltweit 37 Millionen Erwachsene übergewichtig. Bedingt durch die zunehmende Häufigkeit der Adipositas sind Versorgungsengpässe und Kostenanstiege in den Gesundheitssystemen zu erwarten.

Die Behandlung der Adipositas erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit geleistet wird. Im Rahmen einer solchen ganzheitlichen Behandlung wird die Ergosom Methode im konservativen Therapieteil eingesetzt und als komplementäre Ergänzung neben den etablierten Methoden wissenschaftlich untersucht.
Menschen mit Essstörungen haben häufig nicht nur eine verzerrte Wahrnehmung ihrer selbst, sondern sie haben vor allem Angst, überhaupt etwas wahrzunehmen. Mit Ergosom soll die leibliche Körperwahrnehmung gefördert werden. Ziel ist es, dass die Patienten eine bewertungsfreie Wahrnehmung für den eigenen Körper entwickeln und in einen Kontakt mit ihrer körperlichen Wirklichkeit gelangen. Das Projekt soll den Patienten mehr Selbstvertrauen zu sich selbst, Mut und Gefühl zu sich selbst zurückgeben. Die daraus entstehende Motivation und das sich entwickelnde Verantwortungsgefühl kann die Compliance fördern. Langfristig kann die Ergosom Methode neben den bestehenden Präventionsmethoden aus dem Bereich der Ernährungsberatung, der Psychologie und Bewegungstherapie ein fester Bestandteil der Adipositas-Komplextherapie werden.

Eine Qualifizierungsmaßnahme für den Rettungsdienst: Modul Wahrnehmungsförderung und Gesundheit (WaGe)

Ein Kooperationsprojekt mit der Björn-Steiger-Stiftung

Das „International Institute for Subjective Experience and Research (ISER)“ wird im Rahmen der Initiative „Baby-Notarztwagen“ der Björn Steiger Stiftung ein Modul zur Wahrnehmungsförderung und Gesundheit (WaGe) für das Ärzte- und Pflegepersonal der neonatologischen und pädiatrischen Intensivversorgung bereitstellen.
Das Modul soll im Rahmen der Notfallversorgung den Kontakt zwischen Helfern und Neugeborenen, den Helfern untereinander und zum näheren Umfeld wie z.B. zu den Eltern des Neugeborenen verbessern. Darüber hinaus unterstützt es das Ärzte- und Pflegepersonal bei einem gesundheitsfördernden Umgang mit den extremen Belastungssituationen.

Zentrale Inhalte des Moduls sind:

Individuelle Behandlungen der Ärzte und Pflegekräfte mit Ergosoma, um die körperlichen Selbstregulationsmechanismen der Helfer und ihre Eigenwahrnehmung anzuregen
und Workshops zur Förderung empathischer Wahrnehmungs- und Handlungskompetenzen durch kontemplative Koordinations- und Fokusübungen, als auch durch dialogisches und interaktives Gestalten mit unterschiedlichen ästhetischen Medien.
Die Einführung des Moduls wird von einer wissenschaftlichen Studie begleitet, um den Nutzen und die Nachhaltigkeit der Maßnahme zu sichern.


            
Gefördert von



Am 15.3. wurde das Modul in Stuttgart anlässlich der Vorstellung des ersten Baby-Notarztwagens der neuen Generation in einem Podiumsgespräch präsentiert:





Forschungsprojekt: Entwicklung eines Modells zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum

Von Oktober 2012 bis Oktober 2015 wurde in Kooperation mit dem Lehmbruck Museum Duisburg eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie unter dem Titel „Entwicklung eines Modells zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum“ durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie wurden als Buch veröffentlicht:



Michael Ganß / Sybille Kastner / Peter Sinapius
Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz - Kernpunkte einer Didaktik
192 Seiten
ISBN: 978-3-7375-5044-4
In der Reihe:
Transformation / Band 2
Herausgegeben von Hannes Jahn
HPB University Press

Informationen zum Buch:
Mit dem vorliegenden Band wird ein bereits an zahlreichen Museen erprobtes Modell für eine sinnesorientierte Kunstvermittlungspraxis für Menschen mit Demenz vorgestellt. Es ist Ergebnis einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie zur Frage, wie die Kunstvermittlung im Museum Menschen mit Demenz individuelle und kollektive Erfahrungen ermöglichen kann, die an ihren spezifischen Potentialen anknüpfen. Ziel ist es, die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe alterserkrankter Menschen zu fördern und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität, Handlungskompetenz und sozialen Integration und damit zur Vermeidung drohender Isolation und Vereinsamung beizutragen. Das Museum ist als sozialer und kultureller Erfahrungsraum für Menschen mit demenziellen Veränderungen besonders gut geeignet, da die ästhetischen Qualitäten von Kunst sich nicht in erster Linie kognitiv und sprachlich vermitteln, sondern vor allem über das sinnliche und emotionale Erleben.

Kooperationspartner:
Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum
Demenz Support gGmbH






im Rahmen des Programms "Soziale Innovationen für Lebensqualität in der alternden Gesellschaft"

in Kooperation mit:

                      

Foto: LehmbruckMuseum/ Michael Hagedorn


Entwicklung eines körper- und kunstorientierten Curriculums zur Wahrnehmungsförderung in medizinischer Versorgung und Pflege

Inhalt des Vorhabens ist die Entwicklung eines körper- und kunstorientierten Curriculums zur Förderung der Wahrnehmungs- und Empathiefähigkeit für das Ärzte- und Pflegepersonal im Gesundheitswesen. Ziel der Qualifizierungsmaßnahme ist die Förderung der Empathiefähigkeit zum Patienten, die Förderung  der Kommunikation und Zusammenarbeit im Team auf den Stationen und die Bewältigung von stressauslösenden Situationen.
Die Pilotstudie wird in der Notfallaufnahme der Unfallchirurgie des Klinikums Itzehoe durchgeführt und schließt an Ergebnissen von Qualifizierungs- und Forschungsmaßnahmen der Zentralen Aufnahmestation (ZASA) am Klinikum Itzehoe an.

Projektleitung:
Prof. Peter Sinapius Ph.D. (EGS)
Dr. rer. medic Markus Köhl

Kooperationspartner:
Björn Steiger Stiftung
Klinkum Itzehoe

Zeitraum
11/2012  - 4/2013

Zusammenfassende Veröffentlichung über das Projekt hier

Gefördert vom


Ästhetische Kompetenz zur Bewältigung von beruflichen Belastungssituationen im Gesundheitswesen

Eine Studie zur Burnout- Prophylaxe in der Gesundheitsversorgung

Sozial- und Pflegeberufe gelten als besonders burnoutgefährdet. Stress wirkt sich belastend auf das Wahrnehmungs- und Beziehungsverhalten von Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften aus, was wiederum verstärkend auf ihre Stresssituation wirkt. Die Studie verfolgt die Forschungshypothese, dass ästhetische Wahrnehmungs- und Handlungskompetenzen zur Bewältigung beruflicher Belastungssituationen im Gesundheitswesen beitragen und zur Burnout- Prophylaxe genutzt werden können. Künstlerische Interaktionsformen bilden das Modell, an dem ästhetische Wahrnehmungs- und Handlungskompetenzen untersucht werden sollen, um sie in Hinblick auf eine gesundheitsfördernde Beziehungsgestaltung differenziert beschreiben zu können.
In der Studie soll der Zusammenhang zwischen Stress und unterschiedlichen Formen des Wahrnehmungs- und Ausdrucksverhaltens geklärt werden, indem künstlerisch-ästhetische und sprachlich-diskursive Interaktionssituationen miteinander verglichen werden. Mit Probanden aus dem Ärzte- und Pflegepersonal des Klinikums Oldenburg werden in mehreren Versuchsreihen Daten aus den verschiedenen Interaktionssituationen auf subjektiver, vegetativer und cerebraler Ebene erfasst, miteinander verglichen und ausgewertet.
In einer Fortsetzungsstudie soll auf dieser Grundlage in einem klinischen Praxisfeld ein kunstorientiertes Ausbildungsmodul zur Burnout- Prophylaxe entwickelt, erprobt und evaluiert werden.

Projektleitung:
Dr. Markus Köhl
Prof. Peter Sinapius


Preventing Drug Trafficking and Abuse in Prisons in Romania

A Project by the National Anti-Drug Agency and Pompidou Group, Council of Europe

Improving counselling skills and introducing solution-focused art therapy was the purpose of the workshop for psychologist and social workers working with the rehabilitation of drug dependent or recovering detainees. Over 20 Romanian and Moldovan participated in this event which took place in Poiana Brasov in Romania from 25 to 27 September 2012. The event was organised by the Pompidou Group in collaboration with the Romanian National Anti-Drug Agency and the National Prison Administration. The workshop was led by a psycho-analyst and an art therapy professor who illustrated theoretical approaches with practical therapeutic assignments. The participants discovered the art producing process as a powerful method for communicating suppressed emotions and solving drug-related problems. A result of the workshop was the development of a tool for the implementation of participatory drug prevention projects in prisons.
A following poster competition in Romanian prisons led to more than 150 works of art that were created by prisoners. The best results were selected and 28 February exhibited at an international conference in Bucharest.

Project management:
Pompidou Group


Neue Publikationen

Ganß, M., Kastner, S., Sinapius, P. (2016): Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz - Kernpunkte einer Didaktik. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press

Jahn, H., Sinapius, P. (Hrsg.) (2016):
Transformation - Künstlerische Arbeit in Veränderungsprozessen / Grundlagen und Konzepte. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press

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Kalender


 
04.-06.11.2016: 9. Symposium künstlerische Therapien in der Altenarbeit: "Die Intermedialität des Therapeuten".


12.11.2017: Einweihung des Campus Arts and Change im Harburger Hafen mit viel Kunst und einer großen Feier! Demnächst mehr hier.

14.01.2017
| 10 - 15 Uhr:
Der nächste Schnupperworkshop des Departments Kunst Gesellschaft und Gesundheit an der MSH - hier können Sie unsere Studiengänge Kunsttherapie, Coaching und Social Transformation kennenlernen!

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Kontakt



Interna

International Institute for Subjective Experience and Research (ISER)

In Deutschland:
ISER in Kooperation mit der
MSH Medical School Hamburg
Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg
www.medicalschool-hamburg.de
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Fax:     +49 (0)40 361226430
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Konto-Nr: 5170019291

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Ergosom Zentrum Nidau
Oberer Kanalweg 8
CH-2560 Nidau
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